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Fan Inflation Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Sarah   
Donnerstag, 19. April 2012 um 22:30 Uhr
Eigentlich hätte man im Geschichtsunterricht aufpassen können und einiges auch für die Zukunft mitnehmen können, aber scheinbar haben einige besseres zu tun, als die Schule zu besuchen.

Es begab sich zu der Zeit, da dachte man, dass man mit bedrucken von Papier bzw. Geldvermehrung in den Jahren von 1914 bis 1923 eine Geldvermehrung bewirken könnte und somit u.a. Kriegsschulden zu begleichen.
Wie sich dies auswirkte kann man gerne hier nachlesen:

Knapp 100 Jahre später ist ein ähnliches Trauerspiel im Social Media zu beobachten.
Zwar geht es hier nicht direkt um bedrucktes Papier, sondern um einen ähnlichen wertigen Vorteil gegenüber anderen, die im Social Media unterwegs sind.

Dieser "wertige Vorteil" sind Follower oder Fans auf Social Communities wie z.B. Facebook und Twitter, welche einen riesigen Hype erleben, wenn es um Marketing geht.
Bei den großen Seiten wie Sony Deutschland, Vodafone Deutschland, Coca Cola, Media Markt [...] bedarf es fast kaum Werbung um Followers oder Fans zu generieren. Der Name selber ist in den meisten Fällen schon Word-Of-Mouth und Werbung genug.

Kleine Seiten dagegen haben es etwas schwerer an Fans zu kommen. Explizit aus diesem Grund wird versucht Fans mit Gewinnspielen auf die Seite zu locken. Und da gibt es eine Persönlichkeiten, die für die geringste Chance einen Kuli oder Schlüsselanhänger (manchmal sogar was wertvolleres), gratis, kostenlos und umsonst öffentlich Werbung (ich nenne es hier gerne Spam) betreiben, um damit oft genug ihre Freundesliste zu nerven.
Was diese Seiten für einen "Social Spam" verursachen, das wissen sie oft garnicht!

Durch diese Follower und Fans haben dann auch kleine Seiten einen bestimmten "Marktwert".
Der Marktwert eines einzigen Fans belief sich noch im Juni 2010 auf US$138,38.
Ein Jahr später, im April 2011 fiel der Wert eines Fans schon auf knappe US$71,84.
...das waren die Preise, als es noch Kreativität erforderte an Follower und Fans zu kommen...

Die allerneuste Idee auf dem Markt ist es momentan Fans für seine Seite einzukaufen. Auf diese tolle und kreative Idee sind einige gekommen, die sich dachten daraus gleich ein brummendes Geschäft zu machen.
Ja warum auch nicht?
Beispiele für solche Seiten sind:
 
http://de.fanslave.com/shop-8.html
http://facebookfanskaufen.com
http://fanbuy.de
[...] 
oder einfach mal via Suchmaschine danach suchen...
eine andere Alternative ist der Faneinkauf via Versteigerungsplattformen wie ebay.

Was ist aber ein Fan noch wert, wenn dieser nicht "echt" ist, auch wenn dies auf diesen Verkaufsseiten so suggeriert wird? 
Fällt der Wert eines Fans
Oder ist diesem überhaupt ein Wert zuzuordnen, wenn dieser sich nicht wirklich für das Produkt oder Unternehmen interessiert oder er gar ganz aus dem Ausland stammt?
Muss man da nicht schon von einer Inflation des Fan-Wertes sprechen, da es weder die Wirklichkeit noch den Marktwert widerspiegelt?

Was ist, wenn sich jede x-beliebige Seite Fans für ein paar wenige Cent's kaufen kann? Wäre dies nicht wettbewerbswidrig
Somit würde die tolle, profitable Geschäftsidee der Fankäufe und Fanverkäufe eigentlich gegen das UWG verstoßen, eigentlich.

So gesehen kann man den Wert eines Fans nur so hoch ansiedeln, wie der wirkliche Einkaufswert eines Fans war, und nicht mehr mit den von den Social Media Agenturen errechneten Marktwert.
Klar ist es auf den ersten Blick eine tolle Investition versuchen den Marktwert einer Seite im Social Media zu steigern, dies aber nur scheinbar, denn die Fans verlieren dadurch mehr und mehr an Wert. Und man braucht auch mehr und mehr Fans um sich gegenüber den anderen Seiten zu profilieren, denn man hat nicht bedacht, es gibt auch andere Seiten, die auf die Idee gekommen sind sich günstig mit Fans einzudecken.
 
Ein Teufelskreis!! 

Da steigt die Fananzahl stetig an, aber der Wert eines einzelnen Fans sinkt im gleichen Maße!
Die Fan-Inflation bricht über das Social Media ein!
 
nochmal im Überblick 
 
Juni 2010 US$138,38
April 2011 US$71,84
2012 US$ .........
in ferner Zukunft US$ 0,00 ???
 
Ausschlussverfahren bei Facebook-Gewinnspielen Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Sarah   
Samstag, 14. Januar 2012 um 02:39 Uhr

Ein jeder von uns hat sie schon mal gesehen.

Auf Facebook springen sie wie Pilze aus dem Boden - Gewinnspiele.

Doch unter diesen Gewinnspielen können sich schwarze Schafe befinden. Die Farbe dieser Schafe kann auch zwischen Grau und Dunkelgrau variieren.  

Aber woran erkennt man jetzt ein seriöses Gewinnspiel und wann kann, oder muss man es sogar als Wallfahrtsort für Lemminge kategorisieren?

Für Gewinnspiele gibt es ganz klar definierte Richtlinien, die auf Facebook verankert sind und die jede Seite, egal ob Unternehmen, Vereine, privater/öffentlicher Blog oder ob diese zur Selbstdarstellung einer natürlichen Person dienen, akzeptieren muss.
Diese Richtlinien wurden von mir einfachheitshalber in einer Infografik zusammengestellt, denn nicht ein jeder von uns ist der Lage gleich zu erkennen, ob es sich bei dem veranstalteten Gewinnspiel um ein echtes Gewinnspiel handelt, oder auch nicht.

Die Richtlinien selber kann man hier nachlesenFacebook Promotion Richtlinien

 

 

Mit diesen PRs (Puplic Relations) versuchen Seiten mit Hilfe von Werbung, die auf Facebook geschaltet wird, viralen Marketings sowie Mundpropaganda, neue Leser, Fans oder auch Kunden an Land zu ziehen. 

 

Woran erkennt man eine seriöse Fanseite oder Facebookseite?

Jede auf Facebook erstellte Seite, welche PRs veranstaltet muss ein Impressum vorweisen. Dabei ist es vollkommen egal, ob es sich um ein Unternehmen, einen Blog oder eine natürliche Person handelt.
Ausnahmen gibt es nicht!
Es muss erkennbar sein, welche Person/Veranstalter bei Regelverstoß oder Missbrauch haftbar zu machen ist. (z.B. § 661a BGB Gewinnzusagen)

 

Wie wird oder muss ein Gewinnspiel durchgeführt werden?

Ein Gewinnspiel muss immer extern, d.h. außerhalb der Facebook-Plattform, stattfinden. Ob das mit Hilfe eines Tab's mit einer externen Verlinkung stattfinden, oder mit Verweis auf die Webpräsenz, ist nebensächlich. Grund hierfür ist, dass Facebook nicht haftbar ist für eventuelle Forderungen, die seitens der Teilnehmer gestellt werden könnten. Deswegen heißt es auch in Punkt 2.b. der Richtlinien für Promotion:

"2.b. Anerkennung, dass die Promotion in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert wird bzw. in keiner Verbindung zu Facebook steht."

 

Woran erkennt man, dass das eine seriöse Website ist?

Viele größere Unternehmenswebsites sind bereits im Browser selbst zertifiziert und verifiziert und können getrost besucht werden. Auch bei unbekannten Websites kann man überprüfen, ob eine Teilnahme über diese zu verantworten ist, oder aber auch nicht. Dazu empfehle ich das Addon/Plugin  WOT (Web Of Trust) mit dessen Hilfe man nicht nur ausschließen kann, ob es sich um eine seriöse Website handelt, oder nicht, sondern man bestimmte Websiten nach bestimmten Faktoren bewerten kann. Wenn man sich ganz und gar unsicher ist empfehle ich lieber nicht an diesem Gewinnspiel teil zu nehmen. 

 

Warum darf ein Gewinnspiel nicht über die sogenannte "Teilen"- ("Share"), "Gefällt mir"- ("Like") und  Kommentarfunktion ("Comment") stattfinden?

Die Facebook-Funktionen dürfen nicht  zum Zwecke des Durchführens eines Gewinnspiels  missbraucht werden. Dies ist in den "Richtlinien für Promotions" hinterlegt, denen man bei Erstellung der Seite zugestimmt hat. Dabei ist es irrelevant, ob man ein Unternehmen, ein Blog oder eine natürliche Person ist. 

 

Warum kann/darf ein Gewinnspiel nicht unter einer bestimmten Anzahl ( >500 ) von Fans stattfinden?

Facebook hat die Sichtbarkeit der Fans insoweit eingeschränkt, dass nur die letzten 500 Fans ersichtlich sind, der Rest, falls es mehr als 500 sind, wird ausgeblendet.  

Sollten Seitenprofile die Behauptung aufstellen, dass dies doch möglich sei, dann kann dies ein Verstoß gegen das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) sein, denn ohne ausdrückliche Bestätigung oder Zustimmung des Teilnehmers dürfen sein Name bzw. seine Identität nicht gespeichert werden. Die "Gefällt mir"-Funktion darf nicht als Registrierungs- oder Einstiegsmechanismus genutzt werden.
 
 
 

 

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 14. Januar 2012 um 04:28 Uhr
 
Paranormale Phänomene, irrwitzige Zufälle und geheime Untergrundorganisationen Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Sarah   
Samstag, 04. Juni 2011 um 11:41 Uhr

Verschwörungstheorien auf Facebook

Lockgewinnspiele sind kein seltenes Phänomen, dass die Gewinner solcher Facebook-Lockgewinnspiele aber aus der näheren regionalen Umgebung kommen ist seit dem Bericht über Nepotismus mehr als nur eine Seltenheit geworden.

Erstes Beispiel

Man nehme den BASE Shop in Köln.

Dieser besteht aus 7 Shops.

Diese 7 Shops veranstalten ein Gewinnspiel bei dem ein iPhone 4 unter allen Fans verlost wird.

Ja, unter ALLEN Fans…naja wenigstens steht das so in den Teilnahmebedingungen...

Gewonnen hat… eine Kölnerin…was für ein Zufall.

Ach? Es durften nur Kölner mitspielen? Und wie wollen das die BASE Shops in Köln unterscheiden, wenn doch das Profil vieler Fans total eingeschränkt ist? Und wieso steht das NIRGENDS bei den Teilnahmebedingungen dabei, dass hier ausschließlich nur Kölner mitmachen dürfen?

Ok…

 

Zweites Beispiel

o2 Shop Bielefeld – Gewinnspiel Mai bei 2255 Fans.

Auf den Blättern sieht man 2255 Fans, jeder dunkle Punkt ist ein Fan. Also 1…2…3..4……498..499…hmm also ich zähle hier leider nur ca. 500 Fans, keine 2255 Fans – liegt es vielleicht an der Einschränkung Facebook’s, dass seit kurzer Zeit nur die letzten 500 Fans angezeigt werden können? Oder daran, dass die Gewinnerin auch aus Bielefeld kommt? Wurden etwa nur Bielefelder bevorzugt beim Gewinnspiel? Oder handelt es sich hierbei wieder um eine Verwandschaftsverlosung?

Zack – gewonnen hat ….Zack – 5min später – Zack – Preis abgeholt – Zack …schnell…

Fragen über Fragen…

Wer denkt, dass das hier die einzigen Zufälle sind, der irrt..

 

Drittes Beispiel

Musikpark Erding

Auch eine Gewinnspielauslosung unter ALLEN Fans – wen wundert es, dass es sich bei der Gewinnerin um…..  Erding?

Musikpark Erfurt

Gewinnerin…. Jedenfalls nicht weit weg von Erfurt!

Jetzt zur Gewinnfrage! (wenn es was zu verlosen gibt, dann verlose ich das eh an meine Nachbarin, aber psssst...)

Was haben Musikpark Erfurt und Musikpark Erding gemeinsam?

Richtig!

Den Sponsor bzw. Kooperationspartner! Und wer ist das?

Burger King – Ok erst einmal nichts Besonderes – aber wenn man sich die hübschen Gewinnerinnen ansieht, was sieht man da?

Genau… ich werde jetzt auch einen strengen Jobwechsel durchführen, vielleicht steigt meine Chance auf ein Apple Produkt!  Gemein finde ich ja auch, dass McDonalds-Mitarbeiter sich dadurch bestimmt gemobbt/gedisst fühlen!!

 

Viertes Beispiel

Musikpark Bad Neustadt

Gewinnerin Marie

Musikpark Kassel

Gewinnerin Alina, aus Kassel – wirklich alles nur Zufall!!!

Gemeinsamkeiten?

Klar, gibt es auch.. Starbucks..

Schlusswort zu allen Fällen? Es bleibt ja alles in der Familie!

Wer würde schon Begriffe in den Mund nehmen wie „unlauterer Wettbewerb“ ?

Fangen wir bei §1 UWG an, gehen zur Definition in §2 UWG rüber und schwenken dann zu §3 UWG. Interessant…

Besonders interessant ist hier §4 UWG bis §7 UWG! Denn würde man mit einem roten Marker durch die Bücher streichen wäre einiges Rot und zwar dieses dunkle Dunkelrot!

Rest kann man hier nachlesen: http://dejure.org/gesetze/UWG

…wenn das mal nicht BASE, o2 oder gar andere Veranstalter interessiert, nach welchen Methoden hier gearbeitet bzw. verlost wird…!

Dank geht wieder mal an Piri, die mir ein paar Bilder diesbezüglich zur Verfügung gestellt hat!

______________________________________

ACHTUNG: Hierbei handelt es sich nur um Verschwörungstheorien! Jeder kann sich selber ein Bild davon machen in wie "wahr" er diese Theorien sieht... *lol*

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 04. Juni 2011 um 12:46 Uhr
 
Marketing mal anders…. á la Nepotismus Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Sarah   
Freitag, 20. Mai 2011 um 19:09 Uhr

eine Unternehmensgründung ist keine einfache Sache. Es gibt da viel zu bedenken, wie z.B. etabliert sich mein Unternehmen überhaupt auf dem deutschen oder internationalen Markt? Ist es überhaupt der richtige Zeitpunkt oder auch die richtige Idee oder ist der Markt davon bereits schon übersättigt?

Stimmen alle Faktoren, so kann man anfangen den Markt zu besiedeln, und wie macht man das am besten? Klar, durch Werbung!

Wer denkt, dass man das über die alten Medien wie  TV, Radio und Papier laufen lässt, der irrt gewaltig. Was vor Jahrzehnten noch als Nischenwerbefläche galt, dem schenkt man gegenwärtig mehr Aufmerksamkeit als je zuvor. Das Internet als Werbefläche ist überall, ob zuhause, im Beruf, auf dem Smartphone – es ist aus dem world wide web nicht mehr wegzudenken.  Eine der neusten Werbeplattformerrungenschaften im Internet ist das „social network marketing“ geworden. Eins der größten vernetzen Flächen bietet Facebook.

Unternehmen auf der Suche nach „Fans“ die ihre Seite „liken“ und auch ihre sozialen Kontakte bzw. Freunde mitbringen.

Nehmen wir mal an, das Unternehmen „Unty“  will sich auf dem deutschen Markt mit einer tollen Idee breitmachen. Sich auf Facebook zu repräsentieren, das ist eine Sache – sich selbst bekannt zu machen ist etwas schwieriger. Es gibt 2 Systeme nach dem Unternehmen arbeiten, um viele „Fans“ auf ihre „Seite“ zu ziehen.

  1. Mundpropaganda – ich erzähle meinen Freunden Max Mustermann und Erika Fictif von „Unty“ und wie toll „Unty“ ist. Damit natürlich meine Freunde dies ihren Freunden mitteilen bedarf es ein bisschen Motivation und so hat das Unternehmen „Unty“ noch einen kleinen Schmankerl in der Tasche, nämlich der nächste Punkt.
  2. Sampling, Produktproben oder Gewinnspiel – das sind die häufigsten Lockmittel, um Fans auf die Seite zu ziehen, die dann ihre Freunde mitbringen – denn wer will nicht was umsonst haben, was er auch gebrauchen kann? Und alles Funktioniert nach Schneeballsystem. Ein Freund bringt 10 Freunde mit, diese wiederum 10 Freunde und so steigert sich die Fananzahl exponential. Je teurer das Abgreifprodukt, mit desto mehr Fans kann das Unternehmen „Unty“ hoffen.

So, „Unty“ veranstaltet ein Gewinnspiel. Beim Erreichen einer bestimmten Fananzahl werden eins oder mehrere Produkte mit einem Wert bis ca. 1000€ unter allen Fans verlost.

Da aber „Unty“ die Werbekosten so niedrig wie möglich halten will veranstaltet es ein sogenanntes „internes Gewinnspiel“, bei dem es keine realen Gewinner gibt, sondern als Beispiel 5 Personen aus dem Unternehmen und Umgebung als Gewinner präsentiert werden, um die Ausgabekosten der Gewinne einzusparen. Denn sein Ziel hat man erreicht, und woran sollten die Fans denn merken, dass es sich nicht um reale Gewinner aus deren Mitte handelt? Und damit das nicht auffällt wird noch ein Gewinner aus der Mitte der Fans gezogen und mit einem „Bagatelle-Gewinnabgespeist.  

Nicht alle Fans sind blöd und fressen alles, was ihnen vorgeworfen wird, sondern hinterfragen merkwürdige Zufälle, die statistisch gesehen unmöglich sind.

So passiert auf einer Facebookseite, die regionale Gutscheine und Rabattaktionen anbietet.

3 Gewinner wurden (scheinbar) aus der Mitte der Fans gezogen.

 


 

Doch im Gegensatz zu allen anderen Fans hatten diese (scheinbaren) Gewinner nur eine einzige Seite, die „geliked“ war, also dessen Fan sie waren, kamen aus der Umgebung des Gewinnspielunternehmens,  besuchten die gleiche Schule wie der Inhaber des Unternehmens oder waren privat mit dem Inhaber befreundet.

 

 
 
der Unternehmer und die Gewinnerin aus dem Freundeskreis!
Der Unternehmer und der vermeintliche Ex-Mitschüler/Freund. Merkwürdig auch, dass die Wohnortangabe "Grevenbroich Kapellen" NICHT im eingeschränktem Profil ersichtlich war! Woher das Unternehmen dies wusste? Kristallkugelsyndrom!
 
eine der Gewinnerin aus näherer Umgebung mit einer "gelikedten" Seite.
 

 

Ein bisschen viel Zufall für eine Wahl unter ALLEN Fans, dass da (scheinbar) Freunde/Ex-Mitschüler/Mitarbeiter als Gewinner gezogen worden sind… oder gab es in Wirklichkeit gar kein Gewinnspiel? Heißt es nicht oft bei Gewinnspielen: „Ausgeschlossen sind Mitarbeiter, daran beteiligte Dienstleister und Sponsoren sowie deren Angehörige…“.

Statistisch gesehen ist liegt die Wahrscheinlichkeit dafür, dass 3 Gewinner von 1000 Fans zu der Kategorie Sponsoren, Mitarbeiter, Freunde oder Familienmitglieder gehören, falls ich mich nicht verrechnet habe, bei 1 : 10.030.070? Bei dem Glück sollte man anfangen Lotto zu spielen!

Ein Sprichwort aus der Statistik besagt: „Glaube keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast!“

Eine Meinung über Gewinnspiele, bei denen Sponsoren, Mitarbeiter, Freunde, Familienmitglieder gewinnen, kann man sich selber bilden.

Eine Anforderung einer offiziellen Stellungnahme bezüglich des durchgeführten Gewinnspiels auf deren Facebookseite blieb auch nach mehrmaliger Anfrage erfolglos!!

Im Übrigen nicht das einzige Gewinnspiel, das á la Nepotismus funktioniert!

Hier ein anderes Beispiel dafür, scheint wohl nicht unüblich zu sein!

Betrug bei gigalo.de

Betrug bei beenLogged.com 

aus Datenschutzgründen hab ich Namen und Bilder unkenntlich gemacht!

danke @Piri für das zur Verfügung stellen einiger der Screenshots!!

Wenn man als Unternehmen ein Gewinnspiel veranstaltet, dann sollte man u.a. die „Promotion Guidelines“ beachten sowie BGB § 661, BGB § 661a, BGB § 657, StGB § 263!

Habt ihr auch Beispiele für Gewinnspiele, die á la Nepotismus funktionieren? Ich könnte meine Liste erweitern!

für den Inhalt der verlinken Seiten bin ich nicht verantwortlich und distanziere ich mich hiermit ausdrücklich!

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 27. Mai 2011 um 17:40 Uhr
 
Votings - das unfaire Ding mit den Klickgemeinschaften Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Sarah   
Sonntag, 13. Februar 2011 um 14:40 Uhr

"Wenn du mir eine Stimme gibst, dann kriegst du auch eine..!"

Das war früher einmal. INFOGRAFIK

Hier mein Testbericht zum Thema "Voting-Gewinnspiele", das hoffentlich für jedermann/frau verständlich ist, wie das so funktioniert! 

Heute, in Zeiten des großen World Wide Web funktioniert in etwas größeren Dimensionen.

Viele Firmen, die sich seit einiger Zeit über Facebook repräsentieren und Marketing betreiben u.a. Gewinnspiele um dadurch noch mehr Personen deren Seite zu "liken".

Damit der trübe Haufen motiviert wird und damit ein bisschen Leben in die Bude kommt, oder auf die Seite, veranstalten die großen Seiten, aber auch die kleinen, um noch mehr Fans anzusprechen, kleine bis große Gewinnspiele.

Und wer denkt, dass da nur kleine Sachen dabei sind wie mal ein Kuli, oder ein Schlüsselanhänger oder eine andere Kleinigkeit, der irrt!

Die Gewinne gehen von Notebooks, iPhones oder andere Smartphones, über LCD-Fernseher, ganze Wohnungseinrichtungen, Autos bis über zu Reisen.

Die richtig ehrlichen Gewinnspiele, so wie wir das noch aus früheren Zeiten kennen funktionieren so:

Alle Namen in einen Topf, Hand rein, drehen wirbeln, einen Zettel ziehen und der Gewinner ist Max Mustermann.

Funktioniert heutzutage aber auch per Zufallsgenerator wie random.org

So, nun denken sich einige Facebookseiten: "Hey, ich könnte doch ein Gewinnspiel veranstalten, das durch Mundpropaganda noch mehr Leute auf meine Seite zieht und dabei muss ich nicht mal wirklich persönlich aktiv werden..." 

Also wird ein Gewinnspiel veranstaltet und wer dann die meisten "Gefällt mir" oder "LIKEs" bekommt, der hat dann das Laptop, den MacBook, das iPhone und sonstige schöne teure Dinge gewonnen.

Das hat aber hier nichts mehr mit Gewinnspielen zu tun, denn bei einem Gewinnspiel kann ja noch ein bisschen Glück eine große Rolle spielen.

Nun ja, nehmen wir einfach mal an Max Mustermann sieht das und möchte dieses Objekt der Begierde gewinnen, hat aber nur 100 Freunde in der Liste, von denen vielleicht nur 20 Personen dafür zu begeistern sind ein "Gefällt mir" zu hinterlassen und im Gegensatz dazu verlangen, dass Max Mustermann auch ein "Gefällt mir" hinterlässt. Blöd - denn 20 Personen mit jeweils 20 (19 + die eigene, geht ja auch *g*) Stimmen? Naja...sieht schlecht für Max Mustermann aus, das schöne technische Spielzeug zu bekommen.

Da kommt er auf eine wahnsinnige Idee:

"Hey," denkt er sich, "ich könnte doch ein paar mehr Accounts für mich erstellen und mir selbst eine Stimme geben.." 

So erstellte sich Max Mustermann ersteinmal eine große Familie (naja kommt zwar selten vor, aber es soll wirklich Menschen geben, die haben 30 Geschwister)

So wurden R. Mustermann, B. Mustermann, F. Mustermann, D. Mustermann, K.-H. Mustermann und 25 andere Geschwister geboren.

Aber, warum jetzt nicht auch noch Cousins und Tanten und Onkels hinzufügen? Gesagt getan...

So entstanden O. Musterfrau, B. Musterfrau, E. Musterfrau...

Ach, wie wäre es denn mit ausländischer Verwandschaft? Gute Idee...

Salut R. Fictif, Mme U. Fictif etc.. bienvenue ... 

So, nachdem Max Mustermann nun 30 Geschwister hat, 40 Cousins, Tanten und Onkels, und dann noch die ausländische Verwandtschaft aus aller Welt von 130 Personen ergibt Summasumarum.....lasst mich rechnen .... aaah.. 200 weiter Klicks für Max!

Wow, so steht unserem Max nichts mehr im Weg an sein neues schönes Smartphone oder McBook zu kommen!

Toll, oder? Jetzt brauchts nichtmal Fortuna, um tolle "Gewinne" zu bekommen, und das für Gratis! Man muss leider nur ein wenig Arbeit investieren und für wen das zuviel ist? Ach, dafür gibt es Votingseiten wie z.B. "Exchange Vote" - da tauschen Personen wie Max Mustermann die Klicks seiner "Verwandten" gegen Klicks anderer Personen und deren "Verwandschaft". Entweder das, oder es lassen sich bei ebay günstig Klicks erkaufen was sich so gesehen sogar lohnt. 100 Stimmen für ein paar Cent? Warum nicht? Das Objekt der Begierde ist auf jeden Fall verdammt viel mehr wert! Also investiert man kurzum 10 Euro für 1500 Stimmen und bekommt dann etwas im Gegenwert von bis zu 2000 Euro und mehr.

Toll, was alles in unserer neuen digitalen Welt so alles möglich ist! Bezahlt wird, wie üblich übers Internet meinst via PayPal!

Und was hat jetzt die Firma X.Y. von ihrem veranstalteten Gewinnspiel? 

Nichts, denn aus dem Brutto von 8000 neuen Fans sind Netto 20 neue Fans geworden - also nicht wirklich effektiv, was? Ist aber auch egal, hauptsache es sieht nach mehr aus

Danke, dass ich diesem tollen Test beiwohnen durfte Lachanfall

ach ja, den Bericht könnt ihr gerne mit diesem Link hier sharen http://0.shork.org/votings - ist übersichtlicher!

//edit: hier ein Bericht über Votingseiten auf einer Englischsprachigen Seite: "How to Identify Cheaters Who Use Facebook Vote Exchange"

//edit: hier ein Überblick über die Unternehmen auf Facebook, die gehandelt haben und der organisierten Kriminalität bzw. Votingbetrug entgegengewirkt haben und ihre Teilnahmebedingungen im nachhinein änderten.

 

 
 
//edit: hier noch ein Bericht über den mafiösen Klickbetrug auf Facebook http://elschy.de/-facebook-klick

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 15. Juli 2012 um 09:12 Uhr