Soziale Isolation durch Jodprophylaxe PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Sarah   

…wer sich jetzt fragt, was hat das eine mit dem anderen zu tun, für den gibt es eine einfache Erklärung.
Seitdem die Jodprophylaxe propagandiert wird, also so seit 1984 rum, stiegen Schilddrüsenautoimmunerkrankungen nicht nur bei den über 45jährigen an, sondern auch bei den 20-30jährigen.
„Aber Jod ist doch wichtig für die Schilddrüse!“ – Ja, ist es auch, genau so habe ich es damals vor 20 Jahren auch in der Schule gelernt. Und damals war, so hatte ich es auch gelernt, Deutschland ein Jodmangelgebiet.
Je älter man wird, desto schlauer wird man und manchmal zahlt man auch hohes Lehrgeld dafür.

Mein Lehrgeld war meine Gesundheit, die ich dadurch verlor und meine Freunde, die sich so langsam, aber sicher, von mir abwendeten.

Warum, fragt man sich…

Dies ist auch recht einfach zu beantworten.

Durch die „ach so gesunde“ Jodprophylaxe entwickelte meine Schilddrüse im Laufe der Jahre, eine Überfunktion. Sie hat die letzten Jahrzehnte viel zu viel Jod abbekommen und dementsprechend darauf reagiert – so ähnlich wie ein Lottogewinner, der mit Geld nicht umgehen kann, und alles auf einmal verprasst – und je mehr Geld er bekommt, desto schneller gibt er es aus – genau so verhielt sich meine Schilddrüse. Sie wusste nicht mehr umzugehen mit dem vielen Jod, welches ihr zugeführt wurde, und brauchte es nicht nur, nein, sie missbrauchte es. Sie missbrauchte das Jod so weit, dass ich gezwungen war sie mit Tabletten einzudemmen, sogenannte Schilddrüsenhemmer zu nehmen, um sie daran zu hindern Schabernack mit dem Jod anzustellen.
Wer denkt, die Geschichte könnte ihr enden, der täuscht.
Des Weiteren entzog ich meiner Schilddrüse erst das Jod in Form von Jodsalz, merkte aber, dass sie immer noch Schabernack anstellte. Ich fragte mich, warum das so sei. Mir fiel zu peu a peu auf, dass ja nicht nur Jod im Jodsalz drin ist – nein. Jod ist in so vielen Lebensmitteln drin, manchmal steht es auf der Packung, manchmal aber auch nicht.
Manchmal wurde Jod indirekt den Lebensmitteln zugeführt, in Milch, in Eier, Käse und Fleischwaren.
Wie das Jod da rein kommt? Nutztiere leben scheinbar auch in einer Welt des Jodmangels und deswegen wird ihnen Jod in Form von Kraftfutter zugeführt. Dieses lässt sich dann auch nachweisen.

Woher weiß ich denn, dass Jod in dieser Form nicht gesund für mich ist?

Ganz einfach. Ich höre und achte auf meinen Körper, wie dieser auf die Zufuhr welcher Lebensmittel reagiert.

Wie äußert sich eine Jodunverträglichkeit bei mir?

Symptome einer Überfunktion oder Unterfunktion sind oft ähnlich. Bei mir fing das vor 20 Jahren, im Alter von 14, schleichend an. Manchmal fühlte ich mich wie auf LSD, wenig Schlaf, war fit, aber total geschlaucht. Litt oft, wie ich es nannte, unter Joddemenz, konnte mir nichts merken, vergaß aber auch schnell wieder Dinge. War auch dementsprechend schlecht in der Schule. Oft begleiteten mich depressive Phasen, ich nannte sie gerne mal „die schwarzen Wochen“.  Je älter ich wurde, desto mehr glichen meine Symptome einer Frau in den Wechseljahren – und das mit Mitte 20.
Ich hatte Hitzewallungen, war cholerisch, immer öfter kamen „die schwarzen Wochen“, manchmal wurden daraus Monate. Ich litt immer öfter an einer Art Bindehautentzündung, die keine war. Herzrasen und ein Druck auf der Brust gehörten zum Alltag. Ich kam schnell aus der Puste, Sport wurde für mich zu einem Tabu, denn rein vom Körperlichen her trieb mein Körper Sport, auch wenn ich auf der Couch lag.

Etwa 2 Jahre lang musste ich Tabletten nehmen, Carbimazol schimpfte sich das Medikament. Daneben noch Beta-Rezeptorblocker gegen das Herzrasen. Und Schmerztabletten gegen Rücken- und Nackenschmerzen. Und Augentropfen im Dauereinsatz gegen meine entzündeten Augen.

Jod hatte ich in den 2 Jahren immer mehr und mehr aus meinem Leben verbannt. Wenigstens das, welches meinem Wissen nach künstlich hinzugefügt worden ist.

Von Monat zu Monat ging es mir besser. Und heute erst habe ich für mich das Ziel erreicht, ohne künstliches Jod, dass ich nicht nur wieder Sport treiben kann, nein…

Ich fühle mich nach 20 Jahren wieder wie neu geboren, kein Schlafmangel, keine „schwarzen Wochen“ oder Monate, keine Hyperventilation, kein Herzrasen, keine entzündeten Augen, bin fit, meine Körperfunktionen und Werte sind so toll wie nie.

Aber nur, wenn ich die Finger von Jod lasse!

Wenn ich aus Versehen durch persönliche Dummheit oder einen Irrtum dennoch Jod zu mir nehme, dann merke ich es in der Regel oft daran, dass es mir kurzfristig genauso beschissen geht, wie die letzten 20 Jahre. Und da ich nicht will, dass es mir so dreckig geht, kontrolliere ich vorher lieber 10x nach, was ich esse.

Und was hat jetzt soziale Isolation damit zu tun?

Stellt euch eine Welt vor, in der nur jodiert wird, alles!
Lebensmittel, Salz, Eier, Milch(produkte), Fleisch. Darüber hinaus das Brot beim Bäcker, das Essen in Restaurants, in der Mensa, Kantine, Pommesbude, Döner, FastFood-Ketten…

Stellt euch jetzt vor, ihr seid zum Essen eingeladen, bei Freunden, im Restaurant…
Ihr habt die Wahl. Esst ihr dort, geht es euch dreckig. Also dann besser nicht auswärts essen. Auch nicht bei Freunden essen. Am besten gar nicht raus gehen…
Soziale Kontakte werden weniger, Freunde werden weniger, oft vereinsamt man.

Aber das ist doch nicht der einzige Grund?

Nein. Man stößt oft auf Unverständnis seitens seiner eigenen Familie aber auch seiner Freunde. Denn der Irrglaube, dass sich Ärzte und Politik täuschen könnten, der überwiegt.
Man gewöhnt sich auf Aussagen wie:
„Das bisschen ist doch nicht so schlimm.“
oder
„Lass sie dir doch rausnehmen, wenn die so krank ist.“ Na klar, ich lass mir ein Organ entfernen, das unter normalen Bedingungen normal funktionieren würde. Man tötet auch einen Süchtigen anstatt ihm zu helfen…!
„Anderen geht es auch nicht schlecht.“
Wobei ich mir denke, dass das vielleicht jetzt noch nicht der Fall ist, aber bestimmt bald. Auch „Hypochonder“ oder „Simulant“ gehören zum Fachjargon.

In der winzig kleinen Masse der jodgepeinigten Menschen bin ich aber gottseidank nicht die Einzige, der es so geht und die sich oft missverstanden fühlt. Es sind viele davon betroffen. Und je länger die Jodprophylaxe in Deutschland andauert, desto mehr werden es, die Hashimoto Thyreoiditis oder Morbus Basedow erkranken.

Das ZDF berichtete in einer Reportage darüber, wo und wie viel Jodsalz in unserem Essen versteckt ist und das ich nicht die Einzige in der Gesellschaft bin, die empfindlich auf künstliches Jod reagiert.

 Quelle: ZDF Mediathek 

Krank werden ist ganz einfach, wenn man nicht hinterfragt, was man isst…!


Morgen kannst schon Du es sein, denk‘ darüber nach!

 

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren