Soziale Isolation durch Jodprophylaxe Drucken E-Mail
Schönheit & Gesundheit
Geschrieben von: Sarah   
Montag, 07. April 2014 um 22:12 Uhr

…wer sich jetzt fragt, was hat das eine mit dem anderen zu tun, für den gibt es eine einfache Erklärung.
Seitdem die Jodprophylaxe propagandiert wird, also so seit 1984 rum, stiegen Schilddrüsenautoimmunerkrankungen nicht nur bei den über 45jährigen an, sondern auch bei den 20-30jährigen.
„Aber Jod ist doch wichtig für die Schilddrüse!“ – Ja, ist es auch, genau so habe ich es damals vor 20 Jahren auch in der Schule gelernt. Und damals war, so hatte ich es auch gelernt, Deutschland ein Jodmangelgebiet.
Je älter man wird, desto schlauer wird man und manchmal zahlt man auch hohes Lehrgeld dafür.

Mein Lehrgeld war meine Gesundheit, die ich dadurch verlor und meine Freunde, die sich so langsam, aber sicher, von mir abwendeten.

Warum, fragt man sich…

Dies ist auch recht einfach zu beantworten.

Durch die „ach so gesunde“ Jodprophylaxe entwickelte meine Schilddrüse im Laufe der Jahre, eine Überfunktion. Sie hat die letzten Jahrzehnte viel zu viel Jod abbekommen und dementsprechend darauf reagiert – so ähnlich wie ein Lottogewinner, der mit Geld nicht umgehen kann, und alles auf einmal verprasst – und je mehr Geld er bekommt, desto schneller gibt er es aus – genau so verhielt sich meine Schilddrüse. Sie wusste nicht mehr umzugehen mit dem vielen Jod, welches ihr zugeführt wurde, und brauchte es nicht nur, nein, sie missbrauchte es. Sie missbrauchte das Jod so weit, dass ich gezwungen war sie mit Tabletten einzudemmen, sogenannte Schilddrüsenhemmer zu nehmen, um sie daran zu hindern Schabernack mit dem Jod anzustellen.
Wer denkt, die Geschichte könnte ihr enden, der täuscht.
Des Weiteren entzog ich meiner Schilddrüse erst das Jod in Form von Jodsalz, merkte aber, dass sie immer noch Schabernack anstellte. Ich fragte mich, warum das so sei. Mir fiel zu peu a peu auf, dass ja nicht nur Jod im Jodsalz drin ist – nein. Jod ist in so vielen Lebensmitteln drin, manchmal steht es auf der Packung, manchmal aber auch nicht.
Manchmal wurde Jod indirekt den Lebensmitteln zugeführt, in Milch, in Eier, Käse und Fleischwaren.
Wie das Jod da rein kommt? Nutztiere leben scheinbar auch in einer Welt des Jodmangels und deswegen wird ihnen Jod in Form von Kraftfutter zugeführt. Dieses lässt sich dann auch nachweisen.

Woher weiß ich denn, dass Jod in dieser Form nicht gesund für mich ist?

Ganz einfach. Ich höre und achte auf meinen Körper, wie dieser auf die Zufuhr welcher Lebensmittel reagiert.

Wie äußert sich eine Jodunverträglichkeit bei mir?

Symptome einer Überfunktion oder Unterfunktion sind oft ähnlich. Bei mir fing das vor 20 Jahren, im Alter von 14, schleichend an. Manchmal fühlte ich mich wie auf LSD, wenig Schlaf, war fit, aber total geschlaucht. Litt oft, wie ich es nannte, unter Joddemenz, konnte mir nichts merken, vergaß aber auch schnell wieder Dinge. War auch dementsprechend schlecht in der Schule. Oft begleiteten mich depressive Phasen, ich nannte sie gerne mal „die schwarzen Wochen“.  Je älter ich wurde, desto mehr glichen meine Symptome einer Frau in den Wechseljahren – und das mit Mitte 20.
Ich hatte Hitzewallungen, war cholerisch, immer öfter kamen „die schwarzen Wochen“, manchmal wurden daraus Monate. Ich litt immer öfter an einer Art Bindehautentzündung, die keine war. Herzrasen und ein Druck auf der Brust gehörten zum Alltag. Ich kam schnell aus der Puste, Sport wurde für mich zu einem Tabu, denn rein vom Körperlichen her trieb mein Körper Sport, auch wenn ich auf der Couch lag.

Etwa 2 Jahre lang musste ich Tabletten nehmen, Carbimazol schimpfte sich das Medikament. Daneben noch Beta-Rezeptorblocker gegen das Herzrasen. Und Schmerztabletten gegen Rücken- und Nackenschmerzen. Und Augentropfen im Dauereinsatz gegen meine entzündeten Augen.

Jod hatte ich in den 2 Jahren immer mehr und mehr aus meinem Leben verbannt. Wenigstens das, welches meinem Wissen nach künstlich hinzugefügt worden ist.

Von Monat zu Monat ging es mir besser. Und heute erst habe ich für mich das Ziel erreicht, ohne künstliches Jod, dass ich nicht nur wieder Sport treiben kann, nein…

Ich fühle mich nach 20 Jahren wieder wie neu geboren, kein Schlafmangel, keine „schwarzen Wochen“ oder Monate, keine Hyperventilation, kein Herzrasen, keine entzündeten Augen, bin fit, meine Körperfunktionen und Werte sind so toll wie nie.

Aber nur, wenn ich die Finger von Jod lasse!

Wenn ich aus Versehen durch persönliche Dummheit oder einen Irrtum dennoch Jod zu mir nehme, dann merke ich es in der Regel oft daran, dass es mir kurzfristig genauso beschissen geht, wie die letzten 20 Jahre. Und da ich nicht will, dass es mir so dreckig geht, kontrolliere ich vorher lieber 10x nach, was ich esse.

Und was hat jetzt soziale Isolation damit zu tun?

Stellt euch eine Welt vor, in der nur jodiert wird, alles!
Lebensmittel, Salz, Eier, Milch(produkte), Fleisch. Darüber hinaus das Brot beim Bäcker, das Essen in Restaurants, in der Mensa, Kantine, Pommesbude, Döner, FastFood-Ketten…

Stellt euch jetzt vor, ihr seid zum Essen eingeladen, bei Freunden, im Restaurant…
Ihr habt die Wahl. Esst ihr dort, geht es euch dreckig. Also dann besser nicht auswärts essen. Auch nicht bei Freunden essen. Am besten gar nicht raus gehen…
Soziale Kontakte werden weniger, Freunde werden weniger, oft vereinsamt man.

Aber das ist doch nicht der einzige Grund?

Nein. Man stößt oft auf Unverständnis seitens seiner eigenen Familie aber auch seiner Freunde. Denn der Irrglaube, dass sich Ärzte und Politik täuschen könnten, der überwiegt.
Man gewöhnt sich auf Aussagen wie:
„Das bisschen ist doch nicht so schlimm.“
oder
„Lass sie dir doch rausnehmen, wenn die so krank ist.“ Na klar, ich lass mir ein Organ entfernen, das unter normalen Bedingungen normal funktionieren würde. Man tötet auch einen Süchtigen anstatt ihm zu helfen…!
„Anderen geht es auch nicht schlecht.“
Wobei ich mir denke, dass das vielleicht jetzt noch nicht der Fall ist, aber bestimmt bald. Auch „Hypochonder“ oder „Simulant“ gehören zum Fachjargon.

In der winzig kleinen Masse der jodgepeinigten Menschen bin ich aber gottseidank nicht die Einzige, der es so geht und die sich oft missverstanden fühlt. Es sind viele davon betroffen. Und je länger die Jodprophylaxe in Deutschland andauert, desto mehr werden es, die Hashimoto Thyreoiditis oder Morbus Basedow erkranken.

Das ZDF berichtete in einer Reportage darüber, wo und wie viel Jodsalz in unserem Essen versteckt ist und das ich nicht die Einzige in der Gesellschaft bin, die empfindlich auf künstliches Jod reagiert.

 Quelle: ZDF Mediathek 

Krank werden ist ganz einfach, wenn man nicht hinterfragt, was man isst…!


Morgen kannst schon Du es sein, denk‘ darüber nach!

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 08. April 2014 um 22:00 Uhr
 
Car2Go - einsteigen bitte! Drucken E-Mail
Technik & Elektronik
Geschrieben von: Sarah   
Mittwoch, 27. Februar 2013 um 20:40 Uhr

 

Erst einmal zu den Rahmenbedingungen des Angebotes von Car2Go

Was für Kosten habe ich bei der Anmeldung/Nutzung?
     

Anmeldung   

19,00€

Nutzung pro Minute                    

0,29€ fahren / 0,09€ parken

Nutzung pro Stunde           

12,90€

Nutzung pro Tag

39,00€

 

Diese Preise sind Fixkosten, d.h. in diesen Preisen ist bereits Sprit, Nutzung, Versicherung, Verschleiß UND Parkgebühren (auch einige Parkhäuser) inklusive.

Warum überhaupt Car2Go?

Eigentlich ist das selbsterklärend.
Hamburg, die hübsche Perle, ist als Großstadt eigentlich sehr gut vernetzt und mit dem ÖPNV zu erreichen und somit ist auch ein eigener Kfz nicht von Nöten.
Nichts desto trotz gibt es doch Situationen, in denen man sich wünscht doch einen fahrbaren Untersatz zu haben – aber nur temporär und kurzfristig und für einen minimalen Zeitraum.

Einen Wagen unter Norm-Bedingungen zu mieten, nur um kurz mal die schweren Einkaufstüten nach Hause zu fahren, rentiert sich finanziell nicht. Und mit dem Taxi? Auf Dauer zu teuer. Und mit den ÖPNV? Erst einmal die schweren Tüten dahin schleppen..!
Somit ist Car2Go die ideale Lösung dafür. Denn wo sonst kann man sich für 15min mal kurz ein Auto leihen bzw. mieten oder dieses für kurzfristige Erledigungen nutzen ohne dafür gleich zu tief in die Taschen zu greifen?

 


 

Wie funktioniert Car2Go?
Die Car2Go Smarts (oder wie ich sie gerne liebevoll „Elefantenrollschuhe“ nenne) stehen überall in der City und in einigen angrenzenden Stadtteilen herum. Entweder man sieht diese direkt (wenn sie durch den Winter bedingt nicht allzu schmutzig sind) oder man sucht diese mithilfe der von Car2Go zur Verfügung gestellten Smartphone App in der Nähe auf.
Am Display hinter der Windschutzscheibe des Fahrersitzes erkennt man, ob der Wagen frei ist, oder ob dieses in Benutzung ist und jemand nur parkt.
Mit der Membercard lässt sich der Wagen leicht öffnen (im Winter ein wenig schwieriger, aber es geht) und nach dem Einsteigen sind ganz viele Beschreibungen vorhanden, wie der Wagen zu handhaben ist. Anfänglich wählt man aus, wie der Gesamteindruck des Wagens ist und wie der Eindruck des Wageninneren ist. Dies gibt man dann mit Emoticons im Display ein, was auch gleichzeitig das Navigationsgerät ist. Danach kann man den Wagen starten und im Automatikbetrieb (wichtig!!) losdüsen. Sollten sich am Wagen gravierende Mängel befinden, wie z.B. ein Schaden, den der Vorgänger verursacht hat, sollte man dies über die Hotline (in diesem Fall kostenlos!!) sofort VOR Verwendung des Wagens durchgeben.
Wenn man kurz was erledigen möchte und des Öfteren aus- und einsteigen muss, so kann man den Wagen „parken“, d.h. mit dem Schlüssel abschließen und diesen mitnehmen.
Und falls man den Wagen dann doch abstellt, dann sollte man nicht vergessen die Fahrt auch wirklich zu beenden UND mit der Membercard an der Windschutzscheibe „auszuloggen“. Denn ansonsten „parkt“ man ja nur, und das kann auch mit 0,09€ teuer werden.
Eigentlich sollte man den Wagen so verlassen, wie man diesen vorgefunden hat. Also sich brav an die Mietbedingungen halten!

Meine persönlicher Test und Erfahrung mit Car2Go:

PRINZ suchte Tester und ich habe mich scheinbar erfolgreich beworben.
Somit konnte ich Car2Go 3 Stunden nutzen und ausgiebig auf Funktion und Möglichkeiten testen.

Zu allererst die Anmeldung. Die ging recht zügig, was mich wunderte.
Mit dem ÖPNV ging es zuerst zum Jungfernstieg. Dort in der Car2Go Registrierungsstelle angekommen meldete ich mich zuerst an und sollte innerhalb der nächsten 2-3 Tage freigeschaltet werden und mir die 3 Stunden Nutzung gutgeschrieben werden.
Im Übrigen hatte ich einen sehr netten und zuvorkommenden Berater!! Dies möchte ich hier nochmals sehr deutlich hervorheben!
Bei der Auswahl meines Wunschwagens hatte ich leider nicht so viel Glück.
Mit der Smartphone App lokalisierte ich den nächstliegenden Wagen und dieser befand sich teilweise in einer „Parken-verboten“-Zone, aber nur minimal grenzwertig. Ich drückte einfach mal ein Auge zu!
Wagen öffnen – kein Problem!
Wagen bedienen – kein Problem, steht ja alles dran wieso, warum, weshalb, wie, wofür…!
Das Einzige was mich an dem Wagen störte war der Innenraum. Es roch sehr stark nach verwaschenem Hund und ich glaube nicht, dass dies lt. akzeptierter Mietbedingungen erlaubt ist einen Hund im Wagen der Car2Go-Flotte mitzuführen. Das ist natürlich sehr doof für diejenigen, die eine Tierhaarallergie haben (ich gottseidank nicht!). Dennoch störte mich der Geruch sehr. Genauso bewertete ich den Wagen anfänglich. Außen ein trauriges Emoticons, durch den Winter bedingt aber total akzeptabel, und Innen leider auch ein sehr trauriges Emoticons, hundebedingt.
Einen neuen Wagen wollte ich mir aber aufgrund von chronischer Faulheit und Zeitdruck nicht suchen – wie bereits erwähnt, allergisch gegen Hundehaare bin ich nicht, nur leicht gegen den Geruch.
So startete ich mit einigen Zwischenstopps zum Ziel – dafür ist der Wagen verdammt praktisch, denn Parkgebühren muss man ja für die Zwischenstopps nicht zahlen, ist ja alles all inclusive.
Da aber Car2Go zwar in meiner Stadt verfügbar ist, leider aber nicht in meiner Wohngegend, musste ich den Wagen eine Station mit dem ÖPNV entfernt von meinem Wohnort stehen lassen.
Hätte ich schwere Einkaufstaschen, so hätte ich zwar diese nach Hause fahren, was sich „eigentlich“ außerhalb des Geschäftsfeldes von Car2Go befindet, müsste ich den Wagen aber wieder innerhalb des Geschäftsfeldes wieder abstellen, sonst würde das Umsetzen des Wagens in das Geschäftsfeld teuer werden. Auch sollte man darauf achten, dass, falls man sich doch außerhalb des Geschäftsfeldes befindet, keine Probleme mit dem Wagen auftauchen, denn sonst müsste man dies auch aus eigener Tasche zahlen.
Um das nicht herauszufordern blieb ich mit dem Wagen lieber im Geschäftsfeld von Car2Go, denn da sind solche Sachen im Preis inklusive.

Mein Resumeé aus dem Test:
Im Allgemeinen empfinde ich die Idee des CarSharings eine tolle Sache. Besonders für Menschen, die sich einen eigenen Wagen nicht leisten können oder auch wollen, denn die Unterhaltskosten für einen eigenen Wagen sind manchmal erschlagend. Besonders wenn man in einer großen Stadt wie Hamburg meistens eh mit dem ÖPNV unterwegs ist und sich nur ab und an situationsbedingt einen fahrbaren Untersatz wünscht.
Es wäre auch schön, wenn man das Geschäftsfeld vielleicht doch ein wenig in Richtung Osten Hamburgs erweitern kann, denn dann hätte ich einen Wagen bestimmt fast vor der Tür!
DANKE, dass ich testen konnte, ich werde die Möglichkeit in Zukunft bestimmt weiter nutzen!

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 27. Februar 2013 um 21:49 Uhr
 
mooncup - Monatshygiene 2.0 Drucken E-Mail
Schönheit & Gesundheit
Geschrieben von: Sarah   
Montag, 31. Dezember 2012 um 03:11 Uhr

Es gibt verschiedene Gründe, warum frau sich nach Alternativen zum Thema Monatshygiene umsieht.
Gründe sind Verträglichkeit oder auch die Toxine, die durch die Verarbeitung entstehen und durch die Verwendung, da die Artikel ja nah am Körper oder sich im Körper befinden, durch die Haut diffundieren können.


Öko-Test und utopia.de berichten über Gifte wie Formaldehyd (krebserregend) und andere halogenorganische Verbindungen als Überbleibsel des Bleichprozesses bei Tampons. Baumwolle hat die industriell erzeugte Viskosewatte in den meisten Fällen nie gesehen – genauso wenig, wie die Watte bei günstigeren dicken Binden vom Discounter. Bei konventionellen dünnen Binden wird, damit auch alles sauber, dünn und bloß so gut wie unsichtbar und geruchslos ist, saugfähiges Kunststoffgranulat verwendet,  Polypropylen oder Polyethylen (Plastikarten), sorgen dafür, das nichts durchläuft und schön trocken bleibt – wie gesund das aber für die Haut selber ist kann man sich sicherlich selber denken. Von Hautreizungen und Pilzinfektionen, hervorgerufen durch nicht-luftdurchlässige Binden und zu trockene Schleimhaut, gar zu schweigen.
Noch ein Grund seine Monatshygiene zu überdenken ist, das ein bisschen in Verschwiegenheit geratene, TSS (Toxisches Schocksyndrom).
Die Einen sagen, Tampons verursachen die Infektion, die tödlich verlaufen kann, die Anderen (in der Regel Achtung WortspielTamponhersteller) sagen, dass das Tampons nicht die Ursache sind.
Nun ja, darüber lässt sich im Allgemeinen immer streiten.
Da gäbe es noch einen Grund, der u.a. beachtenswert ist:
Die Kosten, die der Kauf von Hygieneartikeln so mit sich führt, von den Müllbergen will ich erst recht nicht anfangen.

Also begab ich mich auf die Suche nach alternativen Produkten.
Kriterien waren für mich ua. sauber, einfach, kosteneffizient und ggf. wiederverwendbar.
Meine Wahl fiel auf den mooncup – oder auch Mondtasse (Menstruationstasse) genannt.

Mein erster Gedanke war, wie das überhaupt funktionieren soll und ich brauchte einige Tage, bis ich mich vollends dazu entschloss es einfach mal zu probieren, nachdem ich mir einige Test- und Blogartikel dazu durchlas. Dann bestellte ich und wartete ab, bis die Lieferung kam.

 

Der mooncup ist aus sehr weichem medizinischem Silikon hergestellt und anfänglich bedurfte ein wenig Übung, bis man die richtige (Falt)-Technik gefunden hat sich den einzusetzen – so ähnlich wie Fahrrad fahren – aber nach dem dritten Mal klappte es dann wunderbar.

Nachdem Einsetzen entfaltet sich der mooncup und sitzt dann, im Gegensatz zu einem Tampon, näher am Scheidenausgang. Den Rückholstil kann man sich, je nachdem ob man diesen als störend empfindet, passend zuschneiden, damit dieser nicht unangenehm reibt. Den mooncup selber spürt man dann gar nicht mehr, lediglich anfänglich durch das Einsetzen entstandenes leichtes Vakuum, das sich aber dann durch die Öffnungen unter dem dicken Silikonring, ausgleicht.
Das Entfernen ist, wieder nach ein wenig Übung, auch recht einfach. Am Rückholstil zieht man den mooncup ein wenig in Richtung Scheidenausgang bis man den Tassenboden fühlt, knickt diesen ein wenig ein und zieht den mooncup leicht seitlich raus, entleert diesen in der Toilette und spült diesen dann im Waschbecken aus, knickt ihn in seiner bevorzugten Falttechnik und setzt diesen wieder ein. Dauert auch nicht länger als einen Tampon zu wechseln, geht sogar in der Regel Achtung, wieder ein Wortspielschneller!
Leeren sollte man den mooncup so alle 6-12 Stunden, je nach Stärke der Menstruation.
Wer denkt, dass es durch die Verwendung einer Menstruationstasse zu Sauereien, wie nach einem Kettensägenmassaker, kommt, der irrt. Es fließt beim Entfernen und Leeren nichts nach und somit, in meinen Augen, eine recht saubere Sache.
Nach Abschluss der Menstruation kocht man den mooncup etwa 5-10min in heißem Wasser zur Sterilisation oder  kalt mit Hilfe von Sterilisationstabletten, wie oft gängig bei Fläschen und Schnullern. Zum Aufbewahren der Menstruationstasse ist ein Baumwollsäckchen mitgeliefert und normalerweise hält der mooncup, je nach Pflege, gute 10 Jahre, und die Kosten mit 25,50€ + 4,50€ Versand sind recht günstig, wenn man bedenkt, dass man so gut wie gar keine Einweg-Hygiene-Artikel kaufen muss.

Resumeé:
Schade, dass ich den mooncup erst jetzt für mich entdeckt habe, wenn ich bedenke, dass die meisten Artikel, die mir bei der Entscheidungsfindung geholfen haben, schon über 10 Jahre alt sind. Ich hätte bereits früher schon einiges an Geld sparen können und auf Umwelt und Gesundheit geachtet, wenn mich Freunde und Medien nicht so auf Einweg fixiert hätten.

 

Quellen:
mondtasse.de
utopia.de
wikipedia.de/tss

 
Fan Inflation Drucken E-Mail
Facebook & Co.
Geschrieben von: Sarah   
Donnerstag, 19. April 2012 um 22:30 Uhr
Eigentlich hätte man im Geschichtsunterricht aufpassen können und einiges auch für die Zukunft mitnehmen können, aber scheinbar haben einige besseres zu tun, als die Schule zu besuchen.

Es begab sich zu der Zeit, da dachte man, dass man mit bedrucken von Papier bzw. Geldvermehrung in den Jahren von 1914 bis 1923 eine Geldvermehrung bewirken könnte und somit u.a. Kriegsschulden zu begleichen.
Wie sich dies auswirkte kann man gerne hier nachlesen:

Knapp 100 Jahre später ist ein ähnliches Trauerspiel im Social Media zu beobachten.
Zwar geht es hier nicht direkt um bedrucktes Papier, sondern um einen ähnlichen wertigen Vorteil gegenüber anderen, die im Social Media unterwegs sind.

Dieser "wertige Vorteil" sind Follower oder Fans auf Social Communities wie z.B. Facebook und Twitter, welche einen riesigen Hype erleben, wenn es um Marketing geht.
Bei den großen Seiten wie Sony Deutschland, Vodafone Deutschland, Coca Cola, Media Markt [...] bedarf es fast kaum Werbung um Followers oder Fans zu generieren. Der Name selber ist in den meisten Fällen schon Word-Of-Mouth und Werbung genug.

Kleine Seiten dagegen haben es etwas schwerer an Fans zu kommen. Explizit aus diesem Grund wird versucht Fans mit Gewinnspielen auf die Seite zu locken. Und da gibt es eine Persönlichkeiten, die für die geringste Chance einen Kuli oder Schlüsselanhänger (manchmal sogar was wertvolleres), gratis, kostenlos und umsonst öffentlich Werbung (ich nenne es hier gerne Spam) betreiben, um damit oft genug ihre Freundesliste zu nerven.
Was diese Seiten für einen "Social Spam" verursachen, das wissen sie oft garnicht!

Durch diese Follower und Fans haben dann auch kleine Seiten einen bestimmten "Marktwert".
Der Marktwert eines einzigen Fans belief sich noch im Juni 2010 auf US$138,38.
Ein Jahr später, im April 2011 fiel der Wert eines Fans schon auf knappe US$71,84.
...das waren die Preise, als es noch Kreativität erforderte an Follower und Fans zu kommen...

Die allerneuste Idee auf dem Markt ist es momentan Fans für seine Seite einzukaufen. Auf diese tolle und kreative Idee sind einige gekommen, die sich dachten daraus gleich ein brummendes Geschäft zu machen.
Ja warum auch nicht?
Beispiele für solche Seiten sind:
 
http://de.fanslave.com/shop-8.html
http://facebookfanskaufen.com
http://fanbuy.de
[...] 
oder einfach mal via Suchmaschine danach suchen...
eine andere Alternative ist der Faneinkauf via Versteigerungsplattformen wie ebay.

Was ist aber ein Fan noch wert, wenn dieser nicht "echt" ist, auch wenn dies auf diesen Verkaufsseiten so suggeriert wird? 
Fällt der Wert eines Fans
Oder ist diesem überhaupt ein Wert zuzuordnen, wenn dieser sich nicht wirklich für das Produkt oder Unternehmen interessiert oder er gar ganz aus dem Ausland stammt?
Muss man da nicht schon von einer Inflation des Fan-Wertes sprechen, da es weder die Wirklichkeit noch den Marktwert widerspiegelt?

Was ist, wenn sich jede x-beliebige Seite Fans für ein paar wenige Cent's kaufen kann? Wäre dies nicht wettbewerbswidrig
Somit würde die tolle, profitable Geschäftsidee der Fankäufe und Fanverkäufe eigentlich gegen das UWG verstoßen, eigentlich.

So gesehen kann man den Wert eines Fans nur so hoch ansiedeln, wie der wirkliche Einkaufswert eines Fans war, und nicht mehr mit den von den Social Media Agenturen errechneten Marktwert.
Klar ist es auf den ersten Blick eine tolle Investition versuchen den Marktwert einer Seite im Social Media zu steigern, dies aber nur scheinbar, denn die Fans verlieren dadurch mehr und mehr an Wert. Und man braucht auch mehr und mehr Fans um sich gegenüber den anderen Seiten zu profilieren, denn man hat nicht bedacht, es gibt auch andere Seiten, die auf die Idee gekommen sind sich günstig mit Fans einzudecken.
 
Ein Teufelskreis!! 

Da steigt die Fananzahl stetig an, aber der Wert eines einzelnen Fans sinkt im gleichen Maße!
Die Fan-Inflation bricht über das Social Media ein!
 
nochmal im Überblick 
 
Juni 2010 US$138,38
April 2011 US$71,84
2012 US$ .........
in ferner Zukunft US$ 0,00 ???
 
Ausschlussverfahren bei Facebook-Gewinnspielen Drucken E-Mail
Facebook & Co.
Geschrieben von: Sarah   
Samstag, 14. Januar 2012 um 02:39 Uhr

Ein jeder von uns hat sie schon mal gesehen.

Auf Facebook springen sie wie Pilze aus dem Boden - Gewinnspiele.

Doch unter diesen Gewinnspielen können sich schwarze Schafe befinden. Die Farbe dieser Schafe kann auch zwischen Grau und Dunkelgrau variieren.  

Aber woran erkennt man jetzt ein seriöses Gewinnspiel und wann kann, oder muss man es sogar als Wallfahrtsort für Lemminge kategorisieren?

Für Gewinnspiele gibt es ganz klar definierte Richtlinien, die auf Facebook verankert sind und die jede Seite, egal ob Unternehmen, Vereine, privater/öffentlicher Blog oder ob diese zur Selbstdarstellung einer natürlichen Person dienen, akzeptieren muss.
Diese Richtlinien wurden von mir einfachheitshalber in einer Infografik zusammengestellt, denn nicht ein jeder von uns ist der Lage gleich zu erkennen, ob es sich bei dem veranstalteten Gewinnspiel um ein echtes Gewinnspiel handelt, oder auch nicht.

Die Richtlinien selber kann man hier nachlesenFacebook Promotion Richtlinien

 

 

Mit diesen PRs (Puplic Relations) versuchen Seiten mit Hilfe von Werbung, die auf Facebook geschaltet wird, viralen Marketings sowie Mundpropaganda, neue Leser, Fans oder auch Kunden an Land zu ziehen. 

 

Woran erkennt man eine seriöse Fanseite oder Facebookseite?

Jede auf Facebook erstellte Seite, welche PRs veranstaltet muss ein Impressum vorweisen. Dabei ist es vollkommen egal, ob es sich um ein Unternehmen, einen Blog oder eine natürliche Person handelt.
Ausnahmen gibt es nicht!
Es muss erkennbar sein, welche Person/Veranstalter bei Regelverstoß oder Missbrauch haftbar zu machen ist. (z.B. § 661a BGB Gewinnzusagen)

 

Wie wird oder muss ein Gewinnspiel durchgeführt werden?

Ein Gewinnspiel muss immer extern, d.h. außerhalb der Facebook-Plattform, stattfinden. Ob das mit Hilfe eines Tab's mit einer externen Verlinkung stattfinden, oder mit Verweis auf die Webpräsenz, ist nebensächlich. Grund hierfür ist, dass Facebook nicht haftbar ist für eventuelle Forderungen, die seitens der Teilnehmer gestellt werden könnten. Deswegen heißt es auch in Punkt 2.b. der Richtlinien für Promotion:

"2.b. Anerkennung, dass die Promotion in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert wird bzw. in keiner Verbindung zu Facebook steht."

 

Woran erkennt man, dass das eine seriöse Website ist?

Viele größere Unternehmenswebsites sind bereits im Browser selbst zertifiziert und verifiziert und können getrost besucht werden. Auch bei unbekannten Websites kann man überprüfen, ob eine Teilnahme über diese zu verantworten ist, oder aber auch nicht. Dazu empfehle ich das Addon/Plugin  WOT (Web Of Trust) mit dessen Hilfe man nicht nur ausschließen kann, ob es sich um eine seriöse Website handelt, oder nicht, sondern man bestimmte Websiten nach bestimmten Faktoren bewerten kann. Wenn man sich ganz und gar unsicher ist empfehle ich lieber nicht an diesem Gewinnspiel teil zu nehmen. 

 

Warum darf ein Gewinnspiel nicht über die sogenannte "Teilen"- ("Share"), "Gefällt mir"- ("Like") und  Kommentarfunktion ("Comment") stattfinden?

Die Facebook-Funktionen dürfen nicht  zum Zwecke des Durchführens eines Gewinnspiels  missbraucht werden. Dies ist in den "Richtlinien für Promotions" hinterlegt, denen man bei Erstellung der Seite zugestimmt hat. Dabei ist es irrelevant, ob man ein Unternehmen, ein Blog oder eine natürliche Person ist. 

 

Warum kann/darf ein Gewinnspiel nicht unter einer bestimmten Anzahl ( >500 ) von Fans stattfinden?

Facebook hat die Sichtbarkeit der Fans insoweit eingeschränkt, dass nur die letzten 500 Fans ersichtlich sind, der Rest, falls es mehr als 500 sind, wird ausgeblendet.  

Sollten Seitenprofile die Behauptung aufstellen, dass dies doch möglich sei, dann kann dies ein Verstoß gegen das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) sein, denn ohne ausdrückliche Bestätigung oder Zustimmung des Teilnehmers dürfen sein Name bzw. seine Identität nicht gespeichert werden. Die "Gefällt mir"-Funktion darf nicht als Registrierungs- oder Einstiegsmechanismus genutzt werden.
 
 
 

 

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 14. Januar 2012 um 04:28 Uhr
 
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